GO WITH THE FLOW OR MAP TO KNOW? – SOME THOUGHTS AND IDEAS ON FLOW MAP DESIGN

In diesem Beitrag sollen Gestaltungskonflikte aufgezeigt werden, die beim Mapping von Strömen auftreten. Dazu werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten betrachtet und potenzielle Gestaltungsvarianten bewertet.
Hierbei soll schwerpunktmäßig auf einige kürzlich am giCentre durchgeführte Arbeiten eingegangen werden, bei denen Visualisierungsmethoden angewandt wurden um Fahrräder, Menschen und Sichtachsen darzustellen.

Prof. Jason Dykes arbeitet im Bereich Visualiserung des giCentre an der „City University London“ und bedient sich Methoden der Kartographie, Informationsvisualisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Informatik und „GIScience“, um neue Karten zu entwickeln, mit denen aus Daten Erkenntnisse generiert und Trends kommuniziert werden können. Er und seine Kollegen vom giCentre haben diese Arbeit mit nicht unerheblichem Erfolg auf einige andere Disziplinen und Anwendungsbereiche übertragen. Sie haben unter anderem den GISRUK-Preis für ihre Beiträge vier Jahre in Folge gewonnen, und von den acht am „IEEE Information Visualization“ vorgestellten Beiträgen der letzten fünf Jahre sind zwei ausgezeichnet worden und drei haben Preise im Rahmen des „IEEE VAST Challenge“ gewonnen. Zu den jüngsten Arbeiten des giCentre gehören: Methoden wie räumlich angeordnete Tree Maps, ODmaps, HiVE und BallotMaps; Anwendungen wie OACExplorer und HiDE; Online-Visualisierungstools wie BikeGrid (Mietfahrradstationen) und PlaceSurvey sowie Code-Bibliotheken wie das giCentreUtils-Paket. Jason ist im Vorstand der “ICA Commission on GeoVisualization”, war verantwortlich für die Redaktion des Buches “Exploring GeoVisualization” und hat an zahlreichen Publikationen aus dem Fachgebiet mitgewirkt. Jason ist Lehrbeauftragter an der „HE Academy“ in Großbritannien, Mitglied des InfoVis-Organisationsgremiums und verantwortlich für die wissenschaftlichen Beiträge im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit bei InfoVis 2012. Link http://gicentre.org.