Hörbar machen, was nicht sichtbar ist: Eine Projektgruppe von acht KulturarbeiterInnen der Fh Potsdam hat es sich zum Ziel gemacht, das Gelände der Schiffbauergasse zum Sprechen zu bringen.

Unter Anleitung der Künstlergruppe LIGNA erstellen die Studenten Audiominiaturen, die im Rahmen der Tagung am 13 Juli erstmals präsentiert werden. In einer bunten Mischung verarbeiten die KulturarbeiterInnen ihre eigenen Ansätze – von künstlerisch assoziativ bis informativ – zum Thema Schiffbauergasse. Unter Anderem werden Beiträge zu “Klang und Rhythmus”, “die Lebendigkeit des Ortes”, “Tanz-Freiheit-Traum” und “Wasserwelten” zu hören sein.

Die Hörstücke werden nach ihrer Fertigstellung als Klangpunkte auf einer virtuellen Landkarte, der Internetseite Radio Aporée (http://aporee.org/maps/), abgelegt und von dort dauerhaft abrufbar sein. Durch kleine Performative fordern sie zur aktiven Betrachtung auf: Den Raum neu zu erfahren und auf Abwege zu geraten.