STREETWISE: MAPPING SPATIAL CONFIGURATIONS AND USER BEHAVIOURS FOR URBAN DESIGN. Während meistens die neuen Technologien zur Visualisierung und Reduzierung des Energieverbrauchs für nachhaltige Entwicklung eingesetzt werden, wird der Frage weniger Aufmerksamkeit gewidmet, wie der Stadtraum zu strukturieren ist im Hinblick auf inhärent nachhaltige Strukturen, die sozial-, kultur- und energiegerechte Nutzung des Stadtraums bedingen. Schwerpunkt der...
THE GLOBAL STREET VS. THE PIAZZA. Saskia Sassen ist Professorin für Soziologie (Robert S. Lynd-Lehrstuhl ) und Vorstandsmitglied des Committee on Global Thought an der Columbia Universität (www.saskiasassen.com). Zu ihren neuesten Veröffentlichungen gehören: Territory, Authority, Rights: From Medieval to Global Assemblages (Princeton University Press 2008), A Sociology of Globalization (W.W.Norton 2007), und die überarbeitete...
RITUALE DER BETEILIGUNG – DIE LUST AM AUSBRUCH. KANN PARTIZIPATION SMART SEIN? Die smarten Technologien verändern nicht nur die Infrastruktur der Städte, sondern auch die Lebensweisen. In der Moderne prägte die „autogerechte Stadt“ das Verhältnis von öffentlichen und privaten Räumen, die Verbindungen bzw. Trennungen von Funktionen, das Tempo, die Stadtwahrnehmungen und Beteiligung am Stadtleben. Die...
LUST UND FRUST VON VERANTWORTUNG UND KONTINUITÄT – ODER WIE MODERN IST DER MENSCH IN SELBST GEWÄHLTEN GEMEINSCHAFTEN? In einer digital bestimmten Welt erwarten wir schnelle, jederzeit abrufbare Informationen, Verabredungsmöglichkeiten und ein hohes Maß an Flexibilität auch im Kontakt mit anderen Menschen. Wie ist das aber mit der „Schnelllebigkeit“, wenn Menschen zu versorgen sind, Verantwortung...
DIE STADT ALS BÜHNE. Viele Städte in Europa driften auseinander. Fragmentierungen und Binnenspaltungen führen zum Verlust städtischer Integrationskraft. Damit einher geht die partielle Entfremdung der Bewohner und Bewohnerinnen von ihrer Stadt, ihrem urbanen Raum. Intervenierende Aktionen – Performances, Flashmobs, Videospaziergänge, Open-Air-Installationen – rücken die Beziehungen zwischen sozialen, physischen und künstlerisch-medialen Elementen ins Bewusstsein und werfen...
DIE REGION BERLIN-POTSDAM ALS “INFORMATIONELLE STADT” Der Vortrag untersucht, inwieweit die Region Berlin-Potsdam als “informationelle Stadt” anzusehen ist. Hierzu werden die Städte Singapur und Melbourne als Vergleichsfolie genutzt und die klassischen Indikatoren dazu dargestellt. Das Konzept der informationellen Städte lässt sich hinsichtlich seiner politischen und wirtschaftlichen Umsetzung innerhalb der Hauptstadtregion nur bedingt verorten, obwohl die...
THE LIBRARY AS UNITING FACTOR IN A SOCIETY OF CHANGE. Die moderne Bibliothek hat sich entwickelt von einer reinen Buch-Ablage hin zu einem Ort, der die Bedürfnisse der Bürger widerspiegelt und unterstützt. An diesem Ort kann Stadt-Geschichte um neue Erzählstränge erweitert werden, in denen es um die Bildung von „Communities“ und das Teilen von Wissen...
THE STRATEGIC FOOTPRINT OF PUBLIC LIBRARIES ON URBAN DEVELOPMENT – IDENTIFYING STRATEGIC ROLES AND CHANGING PARTNERSHIPS. Nathalie Vallet studierte Applied Economics an der Universität Antwerpen (1985-1989) und promovierte an der Universität Nijenrode in den Niederlanden (2001). Sie unterrichtet zurzeit Management, Organisationsmanagement und Strategisches Management im Rahmen von Bachelor- , Master- und postgradualen Studiengängen an...
Prof. Dr., Dipl. Päd., promovierte Kunstpädagogin; Studium in Frankfurt/Main und Darmstadt, langjährige freiberufliche Tätigkeit im künstlerischen Bereich, Dozentin in der Aus- und Fortbildung, Mitarbeiterin am Institut für Kunstpädagogik der Universität Frankfurt a. M.; seit 1994 Professorin an der Fachhochschule Potsdam im Lehrgebiet Theorie und Praxis ästhetischer Bildung; Forschungsschwerpunkt: Site-specific Art and Performance, Künstlerische Interventionen, Social...
MAKING IT PUBLIC. VISUALIZING URBAN DATA. Als Partner von Stamen ist Michal Migurski federführend für Technik und Forschung bei Stamen zuständig; er nimmt aktiv an Stamens Designprozess (Datendesign, Prototyping-Anwendungen) teil und ist aber auch in die Entwicklung dynamischer Projekte für Stamens Kunden eingebunden. Michal Migurski hat bereits seit 1995 im Netz “mitgebaut”. Sein Spezialgebiet sind...
Prof. Dr. Dr.h.c., hatte in seiner Laufbahn vielfältige und politikberatende Positionen inne. Nach dem Studium der Anglistik, Pädagogik, Philosophie, Sozialwissenschaften und Geschichte in Wien und Freiburg, schrieb er als Referent im österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 1972 seine Dissertation über Ernst Bloch. 1974 wurde er zum Professor für Hochschuldidaktik an der Universität Osnabrück ernannt.Von...
GO WITH THE FLOW OR MAP TO KNOW? – SOME THOUGHTS AND IDEAS ON FLOW MAP DESIGN In diesem Beitrag sollen Gestaltungskonflikte aufgezeigt werden, die beim Mapping von Strömen auftreten. Dazu werden unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten betrachtet und potenzielle Gestaltungsvarianten bewertet. Hierbei soll schwerpunktmäßig auf einige kürzlich am giCentre durchgeführte Arbeiten eingegangen werden, bei denen Visualisierungsmethoden angewandt...
TRUST THY NEIGHBOUR: USING ICT TO FACILITATE TRUST GENERATION IN URBAN NEIGHBOURHOODS. Mit der zunehmenden Siedlungsdichte und Anonymisierung in den Städten haben sich neue Methoden der Interaktion zwischen Nachbarn entwickelt. IKT kann beim Aufbau sozialer Bindungen und neuer Formen der Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen. Diese technischen Innovationen setzen jedoch die Bildung von Vertrauen...
Birgit Schönberger, Politikwissenschaftlerin und Romanistin M. A., ist freie Journalistin und Coach in eigener Praxis in Berlin. Sie arbeitet als Feature-Autorin und Kommentatorin für den ARD-Hörfunk und schreibt zu ihren Schwerpunktthemen Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Lebensphilosophie für große Zeitschriften. Link http://www.birgit-schoenberger.de/
VON WEGEN RAUM DER FREIHEIT: NACH DEM PROJEKT IST VOR DEM PROJEKT! ZUR PROGRAMMPOLITISCHEN DYNAMIK SOZIALRÄUMLICHER FÖRDERUNG. Die Netzwerkgesellschaft, von der Manuell Castells spricht, findet sich – zumindest semantisch – inzwischen auch auf lokaler Ebene als Ideal der aktuellen kommunalen Sozialpolitik und Stadtentwicklung: Die Aktivierung nachbarschaftlicher und stadtteilbasierter Netzwerke sind das Ziel vieler sozialräumlicher Programme....
DIE FORM DER UNRUHE. DAS INTERNET ALS STADT. Stefan M. Seydel ist Dipl. Hochbauzeichner, Dipl. Sozialarbeiter FH und MA Sozialarbeiter (ZPSA Berlin). Er realisiert seit 1990 Gemeinwesen bezogene und sozialräumliche Pilot- und Impulsprojekte. 1997 Spin-off in intervention gmbh. Seydel bloggt...
DIE FORM DER UNRUHE. DAS INTERNET ALS STADT. Tina Piazzi: Dipl. Pflegefachfrau HF, Dipl. Sozialarbeiterin FH, Rechtsagentenausbildung ZbW, Master of Science Supervision und
Coaching Universität Wien. Schwerpunkte der Lehre als Dozentin und Professorin für Soziale Arbeit an der FHS St. Gallen (1997-2007): Soziale Sicherheit, Europa und Euregio Bodensee, Hilfsprozessplanung/Case Management, Ressourcenerschliessung, Praxisausbildung. 2007-2010 engagierte...
Erik Boekesteijn arbeitet im DOKLAB, der Wissenschafts- und Innovationsabteilung von DOK, der öffentlichen Bibliothek Delft, Niederlande (http://www.doklab.nl ). Sein Aufgabenbereich umfasst Projektmanagement, Einkauf, Marketing, Promotion und Innovation. Er arbeitet mit Jaap van der Geer zusammen an vielen DOK Studio-Produktionen. Als Team werden beide von anderen Bibliotheken oft als Berater herangezogen. Erik ist ein Mitbegründer des...
MAPPING THE URBAN NOW. In den letzten Jahren sind immer mehr Daten von Städten digital gesammelt worden. Diese Daten, die von Handys, Sensoren und Ortungsdiensten stammen, können zur Darstellung von urbaner Aktivität visualisiert werden. Geovisualisierung ermöglicht die visuelle Analyse von räumlichen Mustern, Beziehungen und Trends, um Informationen von „location based services“ interaktiv zu untersuchen und...
FREIRÄUME ERMÖGLICHEN – GRENZOBJEKTE ENTWERFEN. Der Vortrag basiert auf der Erfahrung mit Partizipationsprojekten im Rahmen von Stadt- und Stadtteilentwicklungsprozessen. Darin wird anschaulich, dass ein Teil dieser Erfahrung auf die virtuelle Welt übertragbar ist.Digitale Medien, Social Media und virtuelle Vernetzung könnten in ihrer Anlage wunderbare Mittel zur Partizipation auf lokaler Ebene sein. Im Moment sind sie...